activecollab is in the house
Jipii, es war wohl eine der kürzesten, strategischen Entscheidung die ich in meiner kurzen Zeit bei uns hier bei INVIAS erlebt habe, aber es ist passiert: gestern haben wir uns darauf geeinigt, künftig nur noch activecollab als zentrales Projektmanagementsystem zu nutzen. Nach nur einem ca. 1-wöchigen Probelauf der 1.x-er Version, sowie vorheriger monatelanger Nutzung der letzten Open Source-Version (v0.7.x), war das doch mal ein tolles Erlebnis ;).
Warum jetzt ac statt den kostenlosen oder kostenpflichtigen Alternativen? An frei verfügbaren Systemen nutzten wir bisher dotproject und Mantis. dotproject war aber mit seiner in die Jahre gekommenen Benutzerführung, dem fehlendem Ticketsystem und der fragwürdigen Programmarchitektur für uns kein Kandidat für eine dauerhafte Zusammenarbeit. In den letzten Jahren klappte es zwar, aber spätestens wenn man sich mehr in den Bereich Produktentwicklung (statt abarbeiten der täglichen Blowjobs) bewegt, schränkt es die Kommunikation zwischen Team und Kunde ziemlich ein.
Naja, und Mantis gab es bei uns nur, weil dotproject kein (vernünftiges) Ticketsystem bereitgestellt hat.
Also fuhren wir seit geraumer Zeit 2 Systeme, zusätzlich zur Planung und Abrechnung, wodurch die Ressourcen-Koordination nicht unbedingt einfacher wurde.
Naja, und davon mal abgesehen ist ActiveCollab vom Preis/Leistungsverhältnis definitiv für kleinere und mittelgroße Unternehmungen erschwinglich, im Vergleich zur Konkurrenz. Diese beginnt meist in einem höheren 4-stelligen Preis (pro Lizenz), bei eigenständig laufbaren Produkten und 2-stelligen monatlichen Abos bei ASP-Services.
Nichts gegen APS Services, wir finden sie ja auch toll. Aber wir haben nunmal gern 100% Kontrolle über unsere Daten sowie die unserer Kunden. Da kommt und das Lizenzmodel von ActiveCollab nunmal sehr entgegen.